monochromes licht wird bunt, wenn es durch filter geleitet wird.
der titel ist vielleicht nicht wirklich korrekt im sinne der physik, jedoch stimmig.
es ist 00.31 uhr.
eine ungewöhnliche zeit für meinen blog, doch es ist mir im moment enorm wichtig, mir einige dinge von der seele zu reden.
versteht sie oder nicht. vielleicht verstehe ich sie selber nicht so richtig. ich muss sie nur loswerden.
drei wochen sind vorbeigezogen seit dem letzten post. sollte mir leid tun, tut es jedoch irgendwie nicht, wofür ich mich trotzdem entschuldige. so einiges ist hier los gewesen. mit "hier" meine ich meine kleine welt.
die gefühle sind hoch und runter gehoppst und links und rechts eingebogen - eigentlich wie immer, nur viel schlimmer - im guten und im schlechten.
["schlimm" und "gut" im sinne von "schlimm im sinne von gut" scheint sich nicht sonderlich vereinigen zu können - nur eine bemerkung...]
es wurde viel gelernt:
1. gewissen personen und dingen sollte mehr geduld gegenüber gezeigt werden.
2. zeit verlieren ist theoretisch nicht möglich. ehrlich. es geht nicht.
3. zeit verschwenden ist sehr wohl möglich, sollte jedoch vermieden werden, weil diese leider begrenzt ist.
4. zu viel denken ruiniert jegliche schönen erinnerungen.
5. illusionen sind schon irgendwie toll, denn sie geben unsere wünsche wieder und können erinnerungen ersetzen.
6. der schokokuchen, der in der küche rumsteht, ist zum verzehr geeignet.
7. "verzehr" ist ein scheißwort.
8. vielleicht möchte ich nur eine person um mich herum, die mir zu verstehen gibt: "du bist müde." und mich ins bett schickt.
noch ein kleiner hinweis: pseudofreunde sind blöd. freunde sollten immer ein wenig zeit investieren können - für dich. weil sie eben deine freunde sind. sie sind es nicht, wenn sie nur zeit mit dir verbringen wollen, wenn du glücklich bist. kein mensch ist immer glücklich. keiner. und wenn es dir richtig mies geht - ich meine, so richtig - und keiner scheint interesse zu zeigen, wird es nicht besser, sondern schlimmer. menschen neigen leider zu erhöhtem denkvermögen, wenn sie für sich selbst leben. wie bereits geschrieben: ein hinweis.
ich weiß nicht, wie es mir geht und welcher einfluss dieser schlecht zu verstehenden stimmung diesen post zu dem werden lies, der er jetzt ist [???], doch ich veröffentliche ihn trotzdem.
vielleicht ist er philosophisch. vielleicht ist er ein hirngespinst. vielleicht ist er einer der klügsten und beeindruckendsten posts, die je in irgendeinem blog geschrieben wurden. vielleicht ist es der größte rotz, der der menschheit je vorgesetzt wurde. korrekturlesung wird bewusst übersprungen, trotz potenzieller reue.
vielleicht kennt ihr dieses gefühl. welches gefühl? wer weiß... wer weiß schon, wovon ich hier rede. wer weiß, ob ich es selbst weiß? so sind innere monologe wirklich. so und nicht: "oh mein gott. ich weiß nich weiter. wo bin ich? wo soll ich hin?" vielleicht sehe nur ich sie so. ich kenne nur meine eigenen kopfdiskussionen. vielleicht sind eure dem deutsch-leistungskurs-typ entsprechend. zielgerichtet und rhetorisch höchstwertig grenzwertig. wenn es so ist, schreibt es irgendwo hin. unter diesen post, neben diesen post, über euer bett oder euren schreibtisch.
vielleicht solltet ihr schreiben. vielleicht sollte ich nicht schreiben.
vielleicht ist es kein guter weg... mir kommt nur kein besserer in den sinn.
vielleicht bin ich wieder zu viel ich oder zu wenig ich.
vielleicht bin ich nur müde und mir fehlt die person, die mich ins bett schickt.
vielleicht ist es gut so, wie es ist.
vielleicht...
[ihr liebt offene enden, ich weiß es.]
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