...um einen tanzenden stern gebären zu können.
dieses wundervolle zitat stammt von niemand geringerem als friedrich wilhelm nietzsche (och nee, der schon wieder). und obwohl der gute mann ein wenig geisteskrank war, steckt in den dingen, die er so von sich gab, doch oft ein fünkchen wahrheit - finde ich zumindest.
was wäre die welt in vollkommener ordnung? extrem langweilig. ohne chaos geht es nicht. diversen theorien über die entstehung der welt entsprechend, würde es jene ohne das (ur-)chaos überhaupt nicht geben.
was wäre die welt in vollkommener ordnung? extrem langweilig. ohne chaos geht es nicht. diversen theorien über die entstehung der welt entsprechend, würde es jene ohne das (ur-)chaos überhaupt nicht geben.
chaos ist oft notwendig, um überhaupt etwas entstehen zu lassen. ich sprech da aus erfahrung. meistens fallen mir in den unmöglichsten situationen die genialsten dinge ein (dass ich sie nicht selten nach drei sekunden wieder vergesse, sei mal dahingestellt). in meinem kopf herrscht grundsätzlich ein kreatives chaos. :D
ordnung in mein leben zu bringen, fällt mir von daher schwer. eigentlich mag ich es, wenn alles geregelt, geplant, durchstrukturiert und organisiert ist (wer nicht?) und manchmal übertreibe ich es sogar mit meinem ordnungszwang. hat ja auch was gutes. wenn ich mal was verlege, ist es höchstens die fernbedienung (einmal lag sie im kühlschrank).
bezugnehmend auf das zitat, sollte man lediglich das chaos in sich behalten. was mit dem äußeren chaos passiert, ist demnach egal. ob es gelingt, das äußere chaos in ordnung zu verwandeln und dabei das innere chaos zu behalten, ist fraglich. was soll man also tun?
ich lasse diese frage mal offen im raum stehen und konstatiere, dass dieser post schon wieder übertrieben philosophisch geworden ist, wofür ich an dieser stelle vielmals um verzeihung bitte, aber das ist nunmal, was mein inneres kreatives chaos so produziert, wenn es mal freigelassen wird. :D
und dieses imposante bild habe ich übrigens dreist gestohlen.
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